Belfast – Nordirlands bewegte Hauptstadt
Für Touristen besteht beim Besuch von Belfast kein Risiko mehr, wenn auch die Auswirkungen des Nordirlandkonflikts heute noch im Alltagsleben spürbar sind.
Black Cab-Tour: Zu den Schauplätzen des Nordirlandkonflikts
Wer sich auf die Spuren der vergangen Unruhen machen möchte, dem ist besonders eine Black Cab-Tour zu empfehlen. Hier wird der Besucher in einem alten Taxi zu den Schauplätzen des Konfliktes gefahren. Dabei wird ihm neben Shankil Road, einem protestantischen Wohngebiet, Falls Road, einem Wohngebiet von Katholiken, gezeigt und auch die Peace Line, eine Mauer, die die beiden Gebiete trennt, bekommt der Besucher zu sehen. Dazu wird von den Taxi-Fahrern Hintergrundinformationen aus erster Hand geliefert. Beeindruckend und oft auch erschreckend sind dabei die Wandbilder in den beiden Wohngebieten, die von den jeweiligen Seiten an die Hauswände gemalt wurden, um ihre Zugehörigkeit zu demonstrieren.
Belfasts Innenstadt
Informationen zum Kampf der IRA und des Friedenprozesses bekommt man aber auch in der Linen Hall Library, einer öffentlichen Bibliothek in der Innenstadt. Daneben findet man das Rathaus vom Belfast, die City Hall, wobei hier zu beachten ist, dass eine Besichtigung nur im Rahmen einer Führung möglich ist. Nicht weit entfernt von der City Hall liegt die Kathedrale St. Ann der anglikanischen Church of Ireland.
Auch in der Innenstadt befindet sich das 1894 erbaute Theater, das Grand Opera House. Gegenüber findet man den Crown Liquor Saloon, den ältesten Pub Nordirlands. Ein Besuch dieses schönen Pubs im Jugendstil lohnt sich definitiv.
Weitere Sehenswürdigkeiten Belfasts
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss auf dem Cave Hill, das Belfast Castle, und die Queen’s University mit Gebäuden aus der Tudor-Zeit und einem besonders schönen botanischen Garten.


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