Der Glenveagh Nationalpark

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Der irische Glenveagh Nationalpark ist mit ungefähr 160 Quadratkilometern der größte Nationalpark in Irland. Er liegt im County Donegal inmitten der Derryveagh Mountains. Eine der ältesten Rotwildherden Irlands stellt eine der Besonderheiten des Parks dar. Das Landschaftsbild ist geprägt von zahlreichen Schluchten, Berglandschaften, Seen und Wäldern. Zwei der höchsten Berge der Region, der Mount Errigal und der Slieve Snach, sowie wunderschöne Seen, wie der Lough Veagh und der Lough Gleann können von Wanderern bei geführten oder eigenständigen Touren auf Wanderwegen um und durch den Nationalpark bewundert werden. Wer auf eigene Faust den Nationalpark erkunden möchte, findet eine Menge Informationsmaterial, vor allem kostenlose Karten der Umgebung, im Besucher Zentrum, das am nördlichen Ende des Sees Lough Veas zu finden ist.

Das Glenveagh Castle
Besucher sollten in keinem Fall einen Besuch des Glenveagh Castle mit seiner wunderschönen Gartenanlage verpassen. Das Schloss wurde 1873, also lange vor Gründung des Nationalparks, von John George Adair erbaut. Nach dessen Tod legte seine Frau Cornelia die prachtvollen Blumengärten an, die bis heute weiter ausgebaut wurden und eine Fläche von insgesamt 11 Hektar umfassen.

Flora und Fauna im Nationalpark
Innerhalb des Nationalparks findet sich vor allem arktisch alpine Vegetation in den Hochlandschaften, sowie atlantische Moorpflanzen in den tieferen Lagen. Daneben sind ungefähr 100 Ha des Parks mit Wald bedeckt. Der größte unter ihnen, der Mullangore Wood, befindet sich am süd-östlichen Ende des Lough Veagh und wird von Eichen und Buchen dominiert. Tierarten im Nationalpark sind typische Waldbewohner wie Dachs und Fuchs, sowie zahlreiche Zugvögel, die in den riesigen Wäldern optimale Nistbedingungen vorfinden. Die Seen beheimaten Fischarten wie Forelle, Lachse und Wandersaiblinge.

(Bildquelle: michalo)