Donegal- raue Idylle an der Westküste

345774706_81f13028ba_b.jpgDonegal, irische Stadt und gleichzeitig das nördlichste irische County, ist eine der ursprünglichsten und wildesten Regionen Irlands und mit eine der wenigen in der die Bevölkerung noch des Gälischen mächtig ist. Weite Heidelandschaften, kleine Fischerdörfchen und raue Berge prägen das Landschaftsbild und durch das warme Klima des Golfstroms herrscht das ganze Jahr über ein stürmisches aber mildes Klima, das in den Vorgärten exotische Pflanzen blühen lässt.

Die Kelten hinterließen ihre Spuren
Donegal liegt an der Westküste Irlands zwischen dem Atlantik und Nordirland, aus dem mittlerweile zahlreiche Bewohner und Touristen über die offene Grenze für einen Wochenendausflug zu Besuch kommen. Besiedelt wurde das Gebiet bereits vor mehr als 9.000 Jahren und noch heute findet man vereinzelt Megalithe, als Überbleibsel der keltischen Vergangenheit, in der Landschaft. Mit der Zeit nahm dann das aufkommende Christentum mehr und mehr Einfluss auf die Region, wovon heute noch die zahlreichen Kirchen, Kloster und Gedenkorte zeugen.

Tourismus und Schafzucht sind wichtigster Wirtschaftszweig
Wichtigster Wirtschaftszweig Donegals ist der Tourismus, der die bescheidene Gemeinde direkt an der Donegal Bucht mittlerweile überschwemmt. Daneben machen die Schafzucht sowie die Fischerei bedeutende Einnahmequellen der Region aus: Nicht ohne Grund, denn die riesigen Grasflächen eignen sich hervorragend als Weidegebiete für Schafsherden. Nicht selten versperrt einem eine solche bei einer Fahrt durch die  herrlich raue Landschaft den Weg. Unser Reisetipp: Wer gut zu Fuß ist, sollte sich in jedem Fall ein Besuch des Glenveagh-Nationalparks nicht entgehen lassen.

(Bildquelle: leppre)