Dún Laoghaire

2857039992_679ef759821.jpgDie irische Hafenstadt Dún Laoghaire ist mit knappen 24.000 Einwohnern einer der unbekannteren Orte an der Ostküste Irlands und ungefähr 10 Kilometer südlich von Dublin gelegen. Bekannt ist Dún Laoghaire  vor allem für seinen Hafen, der von zahlreichen Fähren angelaufen wird, die Großbritannien mit der grünen Insel verbinden. Viele Touristen nutzen den Ort lediglich als Durchreisestation, obwohl es sich durchaus lohnt, länger in dem kleinen Städtchen zu verweilen.

Geschichte der Stadt
Der Name der Stadt geht auf einem Dún aus dem 5. Jahrhundert zurück, der vermutlich von dem sagenumwobenen King Lear errichtete wurde. Ein Dún bezeichnet einen frühgeschichtlichen kreisformigen Kulturbau aus Trockenmauerwerk, der vor allem in Irland, Schottland und Wales häufig vorkommt.  Bis 1821 wurde die Stadt Dunleary genannt. Ab diesem Zeitpunkt expandierte das Städtewachstum ungemein durch den neu angelegten Hafen und den Ausbau der Eisenbahnlinie. Dunleary wurde in Kingstown umbenannt, der Name hielt sich bis 1920.

Sehenswürdigkeiten in Dún Laoghaire
Das Stadtbild ist geprägt von prächtigen, farbenfrohen Villen, die noch aus der englischen Besiedlungszeit im 19. Jahrhundert stammen, grünen Parkanlagen und einer Hafenpromenade, die zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt. Eine weitere Attraktion der Stadt ist der James Joyce Tower. Der Martello-Turm stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde von den Engländern zu Zeiten der Napoleonischen Kriege errichtet. Seinen Namen erlangte der Turm von dem berühmten Schriftsteller James Joyce, der hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Woche residierte und seine Erfahrungen in dem berühmten Roman Ulysses verarbeitete.

(Bildquelle: benjamin-nagel)