Filme über Irland

Iren sind auf der ganzen Welt vertreten, weshalb irische Themen, Charaktere und Storys neben in Irland produzierten Filmen auch in englischen, australischen und US-amerikanischen Produktionen auftauchen. In der Regel neigen die echt irischen Filme jedoch zur weniger klischeehaften Darstellungen des Irischen als Filme, die außerhalb der Insel entstanden sind. Doch auch im Ausland, wo die Iren bis vor kurzem noch einen eher schlechten Ruf hatten, hat sich ihr Image in den letzten Jahren erheblich verbessert.

Der Nordirlandkonflikt im Film

Der Nordirlandkonflikt wird in zahlreichen Produktionen thematisiert. „Michael Collins” beschäftigt sich dabei mit historischen Figuren, andere Filme, wie etwa der US-amerikanische Film „Vertrauter Feind” mit Harrison Ford und Brad Pitt, nutzen den Konflikt als Grundlage für einen Thriller.

Iren in Hollywood

Besonders beliebt in Hollywood-Produktionen ist auch die Einbindung von Irish Americans, den irischstämmigen US-Amerikanern. Erfolgreiche Filme in den letzten Jahren waren etwa der düstere und Oscar-prämierte Epos „Departed – Unter Feinden” sowie das romantische Drama „P.S. Ich liebe Dich“.

Das authentische Irland

The Commitments“, „The Snapper” und „Fish and Chips“, die alle nach Vorlage von Roddy Doyle entstanden sind, erzählen dagegen die Geschichten aus dem Dubliner Arbeitermilieu der 1980er.

Das heutige Dublin findet man in „Once“, einem romantischen aber keinesfalls kitschigen Musikfilm. Die Musik spielt selbstverständlich auch in der Tourdokumentation „Rattle and Hum” von Irlands erfolgreichster Band U2 eine große Rolle.

Die Filme über Irland variieren demnach je nach Perspektive, Entstehungszeitpunkt und Genre enorm.