Geschmack

Ein einziges geschmackliches Kennzeichen für eine ganze Gattung des Irish Whiskey gibt es natürlich nicht. Wenn man ihn von den anderen Gattungen wie Scotch oder Bourbon abgrenzen möchte, dann fallen einem zuerst Beschreibungen wie fruchtig, mild und intensiv ein.

Während Scotch Whiskey durch seine Rauchigkeit bestimmt wird und Bourbon durch die Süße des Mais und der neuen Fässer, in denen er reift, zeichnet sich Irish Whiskey durch die dreifache Destillation und die Rohstoffe wie gemälzte und ungemälzte Gerste aus.

Einmal mehr zu destillieren bedeutet den Reinheitsgrad des Alkohols hochzusetzen und ungemälzte Gerste zu verwenden bringt den intensiveren Geschmack dieses Rohstoffes mit sich. Irish Whiskey zeichnet sich entsprechend durch wunderbare fruchtige Geschmacksnoten aus, wie Birnen, Quitten oder Pfirsich, sowie durch eine sehr schöne Milde, die aber mit intensiven Geschmacksnoten im Bereich des Malzes und der Gerste einhergeht.

Bei länger gelagerten Whiskeys kommen dann die Anklänge des Fasses dazu, so dass sich der Stil der Destillerie mit den Noten, die das Fass beibringt, harmonisch vereinigt. Dann spricht man oft Trockenfrüchten-Noten, leichten Vanille oder Schokoladentönen. Wenn das Fass ein ehemaliges Sherryfass ist, kommen dessen Einflüsse natürlich dazu.