Guinness feiert 250jähriges Jubiläum

Guinness

27.02.09

Guinness, das dunkle irische Bier, kann auf eine 250jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. 1759 braute Sir Arthur Guinness das ,schwarze Gold’ zum ersten Mal in Dublin. Heute gehört das Stout-Bier zu Irland wie grüne Wiesen und Schafe und ist darüber hinaus zum weltweiten Exportschlager gewachsen.

Die Guinness-Erfolgsgeschichte

Als Sir Arthur Guinness 1757 einen Pachtvertrag über die kleine St. James’s Gate Brewery in Dublin abschloss, war Bier in Irland kaum verbreitet. In den Städten wurde zwar Ale getrunken, doch auf dem Land war Bier gänzlich unbekannt, stattdessen waren Gin und Whiskey überaus beliebt.

Arthur Guinness beobachte eine Trend in London: Dort war ein dunkles Bier namens Porter unter Trägern auf Märkten überaus beliebt. Guinness griff die Porter-Rezeptur auf, verfeinerte sie jedoch erheblich, so verwendete er speziell geröstetes Malz, das noch heute für die dunkle Farbe sorgt. Den eigenen Geschmack erhält das Guinness Draught, des gezapften Pints, durch den Gasgehalt von 30% Kohlensäure und 20% Stickstoff, der auch den Schaum so cremig macht. Die neue Rezeptur des Stout-Bieres fand direkt großen Anklang und bereits 1769 konnte Arthur Guinness die erste Ladung seines Bieres exportieren.

Guinness: Weltweit beliebt

Dank seiner 21 Kinder war auch die Nachfolge gesichert: Sechs nachfolgende Generationen setzten das Geschäft fort. Da er den Pachtvertrag über die St. James’s Gate Brewery für 9.000 Jahre abgeschlossen hatte, wird dort auch heute noch das mittlerweile weltberühmte Guinness produziert. Hier findet sich auch das Guinness Storehouse, in dem der Besucher alles über die Geschichte der Biermarke erfährt. Momentan findet sich auch eine Sonderausstellung zum 250jährigen Jubiläum.

Außer in Irland wird das Guinness auch noch in 50 anderen Ländern produziert und in 150 Ländern getrunken, täglich zehn Millionen Gläser.

(Bildquelle: sami73)