Hollywood in Belfast
10.10.08
In Belfast wurde gestern die Premiere des neuen Films mit Bill Murray City of Ember gefeiert. Das millionenschwere Projekt, das von Tom Hanks und den Macher der Narnia-Triologie produziert wurde, entstand zum Teil in Nordirland.
Erfolg für die nordirische Filmindustrie
Als letztes Jahr bekannt wurde, dass der Film in der alten Paint Hall auf einem Hafengelände gedreht werden sollte, war das ein großer Erfolg für die nordirische Filmindustrie. Der Vorsitzende der nordirischen Film- und Fernseh-Kommission, Colin Anderson, sagte damals: „Das bedeutet eine Menge für Nordirland - wirtschaftlicher Profit, Unterstützung der hiesigen Industrie und es zeigt der Welt, dass Nordirland sich an einem Hollywood-Blockbuster beteiligen kann.” „City of Ember” brachte der nordirischen Wirtschaft umgerechnet etwa 11,6 Millionen Euro ein.
Düsterer Science Fiction-Streifen
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch des amerikanischen Autors Jeanne DuPrau. Die Handlung spielt in einer futuristischen Untergrund-Stadt, in der Bill Murray den korrupten, wenn auch beliebten Bürgermeister mimt. Hollywood-Star Tim Robbins spielt in der Science Fiction-Apokalypse einen Erfinder. Die 14-jährige irische Schauspielerin Saoirse Ronan übernimmt den Part der Heldin des Films, Lina Mayfleet. Sie versucht die Stadt vor der totalen Dunkelheit zu retten.
Während Bill Murray und Tim Robbins an der gestrigen Premiere in Belfast nicht teilnehmen konnten, freute sich Ronan nach einem langen Aufenthalt in New York noch einmal in Belfast zu sein. Die Nachwuchsschauspielerin war Anfang des Jahres für ihre Rolle in „Abbitte”, in dem sie an der Seite von Keira Knightley mitspielte, als beste Nebendarstellerin bei den Oscars nominiert.

