Irisch-Unterricht: mangelhaft

24.07.08

Eine Untersuchung des Gälisch-Unterrichts in den irischen Grundschulen deckte erhebliche Mängel in der Vermittlung auf. Die Untersuchung wurde in 159 Klassen an 40 Schulen durchgeführt.

Der Bericht, der vom Bildungsministerium herausgegeben wurde, gab außerdem bekannt, dass der Standard des Unterrichts bei der Hälfte aller untersuchten Klassen mangelhaft gewesen sei. In 8% der Klassen habe es erhebliche Schwierigkeiten gegeben. Das Ministerium nannte die Ergebnisse beunruhigend.

Zudem wiesen fast ein Viertel der Lehrer selbst Defizite in ihrer Sprachkompetenz auf, 9 Prozent hätten sogar erhebliche Mängel. Probleme mit der Sprache und 9 Prozent. Auch das Unterrichtsmaterial wird kritisiert: Es gäbe wenig Abwechslung, das Lesematerial biete wenig Herausforderung, das Hörverständnis würde wenig geübt.

Irisch, oft auch Gälisch genannt, ist die erste Amtssprache in Irland. Jedoch gibt es nur noch etwa 50.000 Muttersprachler und nur in wenigen Teilen Irlands wird die Sprache tatsächlich noch gesprochen, Englisch ist sehr viel weiter verbreitet. Um die Sprache lebendig zu halten, ist sie ein Pflichtfach an irischen Schulen.