Irland ist nach Dänemark “best for business”
08.09.08
Forbes, eines der erfolgreichsten Wirtschaftsmagazine weltweit, hat erneute die Liste der Länder „best for business”, die geschäftsfreundlichsten Länder, herausgegeben. Dafür hat das Magazin die sozioökonomischen Bedingungen in 120 Ländern analysiert mit besonderer Berücksichtigung des Grads an persönlicher Freiheit, wie etwa die Teilnahme an freien und fairen Wahlen, freie Meinungsäußerung oder Versammlungsfreiheit.
Irland lockt Unternehmen aus England
Ganz oben auf der Liste landete Dänemark, dessen Mischung niedrige Inflation und niedriger Arbeitslosigkeit mit Schwerpunkt auf Unternehmertum und niedrige Steuern gelobt wird. Gleich dahinter kommt Irland, das sich vom 19. Platz des Vorjahres nach oben gearbeitet hat. Besonders die niedrigen Abgaben bei Unternehmensgewinnen führten dazu, dass immer mehr Unternehmen ihren Sitz von Großbritannien nach Irland verlegen. Doch auch Großbritannien kommt mit einem fünften Platz nicht schlecht weg. Finnland findet sich auf dem dritten und die USA auf dem vierten Platz.
Deutschland kommt erst auf Platz 21 und ist damit neun Plätze abgerutscht. Als Grund dafür nannte Forbes Skandale im Banksektor und strenge Auflagen für Unternehmer. Weniger entwickelten und kleineren Ländern wie Polen und der Tschechischen Republik sei es dagegen gelungen unternehmerfreundliche Reformen durchzuführen, Polen bekleidet Platz 33, die Tschechische Republik Platz 29.


Am 1. Oktober 2008 um 14:25 Uhr
[…] seiner niedrigen Unternehmenssteuern von dem US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes auf der Liste der Länder „best for business” direkt hinter Dänemark genannt. Der Abschwung in den USA trifft Irland folglich […]