Irland trifft in Mainz auf Georgien
05.09.08
Das eigentliche Heimatspiel für Georgien wird keines sein: Morgen trifft die georgische Fußball-Nationalmannschaft in Mainz auf die irische Elf.
„Wir hoffen, dass rund 1000 georgische Fans kommen”, so der Pressesprecher des georgischen Fußball-Verbandes, Alexander Tsnobiladze. Die Iren werden jedoch bei dem morgigen Qualifikationsspiel für die WM 2010 im Stadion in der Überzahl sein.
Tsnobiladze sagte weiter, sie hätten trotz der schwierigen politischen Lage, das Spiel gerne in ihrer Hauptstadt Tiflis ausgetragen. Doch die FIFA schätzte das Risiko angesichts des Kaukasus-Konflikts zwischen Georgien und Russland, als zu hoch ein und verpflichtete den georgischen Fußball-Verband daher, das Spiel ins Ausland zu verlegen.
Der argentinische Trainer der Georgier, Hector Cuper, sagte vor dem Duell mit den von Giovanni Trapattoni trainierten Iren, man habe sich schließlich für Deutschland entschieden, auch wenn Österreich ebenfalls in der Auswahl gestanden hätte.
Cuper ist erst seit Anfang August im Amt, bereits kurz darauf brachen die Kämpfe aus. Sie hätte eine gute Mannschaft, die nur schwer zu schlagen sei, so Cuper. Wichtiger, als der sportliche Erfolg sei aber, den Georgiern neue Hoffnung zu geben.

