Irland von seiner Besiedlung bis zur großen Hungersnot

Irland von seiner Besiedlung bis zur großen Hungersnot

Besiedlung durch Kelten

Irlands Geschichte beginnt mit seiner Besiedlung durch keltische Stämme um 300 v. Chr.. Durch den Handel mit Britannien und dem römischen Gallien werden die ersten Kelten christianisiert.

Im 8. Jahrhundert n. Chr. ist das Christentum dann in ganz Irland verbreitet, kirchliche Führer sind den weltlichen gleichgestellt. Die Christianisierung hat die erste Blütezeit Irlands zur Folge, die jedoch durch Beutezüge von Wikingern aus Skandinavien beendet wird. Sie überfallen die reich gewordenen irischen Klöster und errichten befestigte Stützpunkte an der irischen Küste. Die keltischen Iren setzen sich aber im 10. Jahrhundert gegenüber den Wikingern zu Wehr.

Beginn der englischen Invasionen

Im 12. Jahrhundert beginnen die englischen Invasionen, bei denen die englische Eroberer irische Landbesitzer in den weniger fruchtbaren Westen Irlands vertreiben und deren Landbesitz konfiszieren. 1534 unterwirfrt Heinreich VII., König von England, Irland in der Schlacht von Maynooth. Ende des 16. Jahrhunderts beginnt der Widerstand der Iren gegen die Engländer. Dies war der Auftakt für eine Rivalität zwischen beiden Nationen, die auch heute noch zu spüren ist.

Im Jahr 1689 will Jakob II. von England die katholische Vormacht in Irland wiederherstellen. Jedoch rufen die Protestanten Wilhelm von Oranien aus Holland zur Hilfe und dieser landet mit französischen Truppen in Kinsale. 1691 wird im Vertrag von Limerick Frieden geschlossen, wobei die Protestanten bevorzugt werden.

Die große Hungernot in Irland

Im 19. Jahrhundert führen Kartoffelmissernten zur großen Hungersnot von 1845 bis 1849. Die Politik der englischen Großgrundbesitzer verschlimmert die Lage zusätzlich. Vor der Hungersnot leben 8,5 Millionen Menschen in Irland, doch in nur vier Jahren verhungern 1,5 Millionen Iren, noch einmal genauso viele sollen nach Amerika ausgewandert sein. Noch heute ist das Land durch die Auswirkungen der Great Famine geprägt.

(Bildquelle: stock.xchng)


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