Irlands Premier erntet Hohn und Spott
27.03.09
Irlands Regierungschef Brian Cowen bietet im wahrsten Sinne des Wortes ausreichend Zielfläche für Spötter. Dass Irland tief in der Wirtschaftskrise steckt, lässt ihn nicht besser aussehen.Den letzten Fauxpas leistete sich Cowen beim Besuch seines US-amerikanischen Kollegen Obama. Erst nach mehreren Absätzen merkte er, dass er die falsche Rede vom Teleprompter ablas, nämlich die Obamas. Sein charmanter Kollege verstand es jedoch scherzend einzugreifen und Cowen vor größeren Peinlichkeiten zu bewahren.
Nun wurden zwei wenig schmeichelhafte Ölgemälde in zwei Dubliner Museen geschmuggelt. Beide sollen den wohlbeleibten Iren nackt zeigen: Einmal mit einem blauen Slip in der Hand und einmal auf dem stillen Örtchen. Die Öffentlichkeit hat die Aktportraits jedoch nicht zu Gesicht bekommen, sie wurden sofort nach Entdeckung entfernt.
Bei seinem Amtsantritt vor knapp einem Jahr galt Cowen noch als bei den Iren beliebter, volksnaher und bodenständiger Typ. Doch dass Irland so heftig von der Wirtschaftskrise getroffen ist, wird auch Cowen zur Last gelegt.

