Killarney Nationalpark

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Der Killarney Nationalpark im Südwesten Irlands, nahe der gleichnamigen Stadt Killarney, ist  wohl einer der landschaftlichen Höhepunkte des Landes. Das über 100 Quadratkilometer große Gebiet umfasst die drei Seen Lough Leane, Muckross Lake sowie Upper Lake, die insgesamt fast ein Viertel der Fläche einnehmen. Neben Eibenwäldern, Mooslandschaften, Farnen und Flechten prägt einer der ältesten, noch erhaltenen Eichenwälder das Landschaftsbild. Der Park wurde bereits 1932 gegründet und ist somit der älteste Nationalpark Irlands. 1981 wurde er außerdem von der UNESCO zum Biosphärenreservat ausgezeichnet.

Exotische Landschaft
Seine besondere exotische Schönheit erhält der Killarney-Nationalpark durch die zahlreichen Mittelmeergewächse, die sich aufgrund des Golfstromeinflusses ausprägen können. Beispiel hierfür sind Erderbeerbäume und große Rhododendronsträucher. Letztere gedeihen so gut, dass das Wachstum mittlerweile bewusst eingedämmt werden muss. Große Teile des Parks sind bereits überwuchert und andere Pflanzenarten finden kaum Platz sich auszubreiten

Sehenswürdigkeiten im Nationalpark
Erkunden kann man den Nationalpark am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Räder können in und um Killarney ausgeliehen werden. Innerhalb des Parks werden Bootstouren zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise der Insel Innisfallen Island angeboten, auf der man die Ruinen des uralten Klosters Innisfallen Abbey besichtigen kann. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Torc-Wasserfall, das Ross Castle sowie das 1843 errichtete Herrenhaus Muckross House, das mit einem wunderschön gepflegten Blumen- und Steingarten beeindruckt.

(Bildquelle: mozzercork)