Michael Jackson wollte in Irland leben

 29.06.09

Michael Jackson hatte Pläne, mit seinen Kindern in Irland zu leben. Das berichtet die irische Tageszeitung „Independent”.

Der „King of Pop”, der am 25. Juni 2009 in Los Angeles starb, lebte 2006 mehrere Monate im Norden des County Cork. 2007 verließ er Irland wieder, soll aber den festen Vorsatz gehabt haben, dort ein Haus zu kaufen.

Irland als sicherer Platz für Jacksons Kindern

Nach Angaben des „Independent” soll Jackson nach einer Umgebung gesucht haben, in der seine drei Kindern geschützt und sicher aufwachsen könnten. Diese habe er in Irland gefunden, die Iren habe das Popidol als warmherzig und gebildet empfunden. 2008 sei er daher wieder zurückgekehrt und habe sich von dem Versteigerer Dominic Daly bei der Immobiliensuche helfen lassen. „Er schaute sich fünf oder sechs Objekte an, als er da war. Er suchte nach einem großen Grundstück”, so Daly. „Eines gefiel ihm besonders gut, man sprach von einem Preis von 50 Millionen. Es war ein spektakuläres Objekt im County Cork, umgeben von einem riesigen, hügeligen Privatgelände. Dazu wollte er noch weiteres Land kaufen. Doch während ich darüber mit den Landbesitzern verhandelte, kehrte er in die USA zurück. Danach habe ich nie wieder etwas von ihm gehört. Ich vermute, es gab möglicherweise ein Finanzierungsproblem.”

Weitere Objekte, in der er interessiert gewesen sei, sollen auf der Insel Inishkeel Island in der Nähe von Donegal, im County Wicklow und auf der Insel Inishvickillane, eine der Blasket Islands, gewesen sein. Daly sei dabei von Jacksons starken Händedruck und seiner angenehmen Art überrascht gewesen.

Michael Jackson hatte 2006/2007 drei Monate mit seinen Kindern auf einem irischen Schloss gelebt. Dabei soll er rund 371.000 Euro ausgegeben und seine Liebe für Irland entdeckt haben. Damals hatte es auch Gerüchte um einen Themenpark gegeben, den der Popstar angeblich auf der Insel bauen wollte. Diese wurden jedoch schnell dementiert.