US-Präsident Obama zu Besuch in Irland

17.06.2011
US-Präsident Barack Obama startete seine Europareise am vergangenen Montag mit einem Besuch in Irland- der Heimat seiner Vorfahren. Besonders betonte er dabei die irisch-amerikanische Verbindung, die weit über politische Interessen hinausgeht: Rund 34 Millionen Amerikaner haben irische Vorfahren, die im 19. Jahrhundert wegen andauernder Hungersnöte in die USA abwanderten.

Fortschritte im Verhältnis zu Nord-Irland
Nachdem er von der irischen Präsidentin Mary McAleese und Premier Enda Kenny empfangen wurde, äußerte er sich äußerst positiv über die Fortschritte die im Verhältnis zu Nordirland erreicht wurden. Den Besuch von Queen Elizabeth wertete er als hoffnungsvolles Zeichen für die Versöhnung zweier verfeindeter Bevölkerungen, das weltweite Bedeutung habe. Auch für die finanzielle Lage der grünen Insel fand der Politiker optimistische Worte. Irland sei auf einem guten Weg den wirtschaftlichen Zusammenbruch zu überwinden und wurde von den USA dabei auf die bestmögliche Art und Weise unterstützt.

Besuch im kleinen Dorf Moneygall
Letzter Programmpunkt war ein Abstecher in das kleine Dorf Moneygall, das einst Heimat von Obamas Ur-Ur- Urgroßvaters war. Dieses wird lediglich von rund 300 Einwohner bewohnt, die dem Präsidenten und seiner Ehefrau Michelle einen ehrenvollen Empfang bereiteten. Bei strömendem Regen warteten die Dorfbewohner und zahlreiche andere Menschen die weit aus dem Umland anreisten auf die Ankunft des Präsidentenpaares. Unter ihnen befand sich auch Obamas Cousin 8. Grades, der den weltberühmten Politiker zum ersten Mal traf. Zum Abschluss tranken Barack und Michelle Obama noch ein landestypisches Guiness, bevor es am selben Abend weiter zu Königin Elizabeth II. in den Buckingham Palast ging.